Wann ist eine mündliche Prüfung sinnvoll?

Das ist letztlich meist eine Frage der Mathematik…

Natürlich zählt auch die Prüfungserfahrung – so vertraut wie in der Schule, nur mit bekannten Prüfern/-innen wird es wohl nie wieder gehen -, aber gerade durch den engen Zeitplan, sollte man sich das überlegen.

Rechnerisch „lohnt“ eine mündliche Prüfung nur, wenn eine echte Möglichkeit besteht, sich zu verbessern. Wann ist das der Fall? – Da die Vornote doppelt zählt, muss die Prüfungsleistung mindestens zwei Noten besser ausfallen als die Vornote, um die Gesamtnote zu verbessern.
Beispiele:
Paul Spätstart hat in WiPo eine 4 als Vornote, er weiß, dass er mündlich immer besser wurde und eine 2 schaffen kann; das würde reichen, denn 2*4+2=10 => 10/3=3,333 => ~3. 🙂
Peter Problem hat eine 2 in Bio als Vornote und möchte sich auf 1 verbessern. Wenn er mündlich eine 1 macht, heißt das: 2*2+1=5 => 5/3=1,6666 => ~2. 😦
Karla Kolumna hat in Deutsch die Vornote 5, geschrieben eine 4. Kann sie noch auf 3 kommen? Selbst mit einer 1 in der mündlichen Prüfung wird das nichts, denn 4+1=5 => 5/2=2,5 => ~~2 (gilt nur für Prüfungen!!!) aber: 2*5+2=12 => 12/3=4! Die gute Nachricht ist aber, dass schon eine mündliche 3 für die Gesamtnote 4 reicht; die Prüfungsleistungen wären dann insgesamt 3, der Schnitt also 13/3=4,333 🙂 Ohne mündliche Prüfung oder mit einer 4 darin bliebe es bei der 5, da die gesamte Prüfungsleistung einfach zählt. Für Karla lohnt also der Versuch, zumal sie sich selbst mit einer 6 nicht verschlechtern kann…

Fragen? Nur zu! – Derzeit am besten per SMS oder Mail 😉

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